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Die Flucht des John McAfee


John McAfee ist einer der Pioniere der Computer-Sicherheit und Gründer des Anti-Virus-Herstellers McAfee (heute nicht mehr am Unternehmen beteiligt). Gegen McAfee wird in Belize wegen eines Mord-Verdachts ermittelt. Spiegel fasst zusammen:

Der 67-Jährige lebte viele Jahre in dem mittelamerikanischen Land. Er verließ Belize, nachdem sein Nachbar tot aufgefunden worden war. Zwischen den beiden Männern hatte es Streit gegeben, die Polizei wollte McAfee befragen. Der Software-Pionier weist jede Verstrickung in den Mordfall zurück und bezichtigt die Regierung von Belize, ihm etwas anhängen zu wollen. Er konnte nach Guatemala entkommen, von wo er an die USA ausgeliefertwurde.

Über die Weihnachtstage hat McAfee in seinem Blog seine Flucht von Belize nach Guatemala sehr ausführlich beschrieben. Was auch immer an den Anschuldigungen dran sein mag … die Flucht aus Belize hat er clever angestellt (Stichwort: Social Engineering).

Insbesondere die Reise durch Belize fand ich sehr trickreich. So fuhr er (a) nur bei Regen, denn bei Regen werden in Belize kaum Straßenkontrollen durchgeführt. Zudem wurde (b) immer ein anderer Wagen vorgeschickt, der kontrolliert werden sollte. Denn wenn die Beamten mit der Kontrolle eines Wagens beschäftigt sind, dann werden nachfolgende Wagen eher durchgewunken.

Auch wenn ich ähnliches noch nie probiert habe, kann ich mir aus meiner Reiseerfahrung gut vorstellen, dass diese Methoden klappen (Stichwort: Polizeikontrollen in Marokko).


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