Diese interessante Frage wurde heute auf mashable von Stan Schroeder gestellt. Wenn man mal genau drüber nachdenkt … da ist schon was dran. Dumm ist vielleicht das falsche Wort, aber faul/bequem trifft es schon ganz gut. Krass gesagt: warum muss ich mir noch blöde Daten merken, wenn Google doch alles weiß?

Überlegen wir mal: man möchte einem Freund eine super Seite empfehlen. Anstatt die URL weiterzugeben, teilt man die Keywörter mit, nach denen gesucht werden soll und welcher Treffer die richtige URL ist. Anstatt auf einer Seite mit der eingebauten Suchfunktion nach einem  bestimmten Beitrag zu suchen, geht man lieber den Weg über Google und lässt Google die Seite suchen. Einfach, weil es bequem ist.

Gut … ich bin da nicht anders, aber wenn man drüber nachdenkt, führt es einem vor Augen, wie abhängig der Internet- User von Google ist. Unterstützt wird das durch diese Studie:

In this Internet usage survey from 2002, 52% of users said they would go home if their Internet connection died at work. In a PEW Internet study from 2006, 35% of online Americans said that the Internet is greatly improving their ability to do their job. In this one from 2005, 11% of online Americans with high-speed connections seek how-to information on the Internet daily. Finally, in a PEW Internet survey from 2004, 50% of Internet users who ever look up phone numbers and addresses do so online.

Ok, es gibt noch andere Suchmaschinen, aber bei einem Marktanteil von 65,2% in den USA und über 80% bei uns in Deutschland ist Google heute der Inbegriff einer Suchmaschine.

Kurz: Macht uns Google dumm? Nein! Macht und Google faul und bequem? Ja! Muss ich selber noch etwas wissen oder reicht es, wenn Google mein Wissen verwaltet? Man sollte sich einige Sachen doch noch besser merken, denn ich will nicht total abhängig von einer Suchmaschine sein. Ein bißchen müssen die kleinen, grauen Zellen ja auch trainiert werden.;)

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