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Veröffentlicht von Dennis Kallerhoff

Commerce Ops erblickt die Welt. Und die DSGVO.


Seit zwei Jahren veröffentliche ich wieder häufiger Beiträge. Und es macht Spaß. In dieser Zeit hat sich allerdings viel verändert. Daher heute ein kurzer Rückblick auf Themen, Layout & die nächsten Schritte.

Themen: Privat zu Business

Der Blog wurde am 14. April 2006 geboren, mit einem Nonsense-Eintrag über juristische Verwicklungen des Osterhasen als 1. Beitrag. Die durchschnittliche Blogpost-Länge lag in den ersten 24 Monaten bei ca. 200 Wörtern. Ich fing das Schreiben aus Neugier an, und als Vorbereitung für meinen Auslandsaufenthalt in Südafrika. 1:n Kommunikation war effizienter als 1:1 Kommunikation, um Freunde & Familie auf dem Laufenden zu halten. Danach hatten das Blog und ich eine On-Off-Beziehung.

Bis Anfang 2016. Ein durchschnittlicher Artikel ist inzwischen ca. 500 Worte lang. Der Themenfokus hat sich zu Business-Themen rund um E-Commerce und die digitale Wirtschaft gedreht. Urlaubsartikel gibt es immer noch, sie sind allerdings in den Hintergrund gerückt. Das Blog ist mein Weg neue Themen strukturiert zu erschließen und mir eine eigene Meinung zu bilden. Es ist hilfreich für meine Arbeit in der Otto Group & als Berater bei eTribes. Zudem interessieren mich diese Themen privat. Dass sich aus einigen Beiträge neue Kontakte und Konferenzauftritte ergeben ist erfreulich und bestätigt mich den Weg weiterzuverfolgen.

Mit der neuen Ausrichtung war es auch Zeit den mystischen Blognamen zu ändern. Mein geschätzter Kollege Fabian hat recht: im Newsletter der Internet World schaut es einfach Panne aus, wenn neben einem Fachartikel in schwarzen Fettbuchstaben „Dionysus Elysium“ steht. Was hat der Wahrsager-Blog mit humanistischen Artikeln zum E-Commerce zu sagen, frage ich. Seit vier Wochen erscheint das Blog mit hübschen Logo unter dem Namen „Commerce Ops“.

Infrastruktur: Professioneller Hoster und kommerzielles Layout

Auch mein Interesse an einem individuellen Hosting hat über die Zeit nachgelassen. Ich möchte einfach, dass die WordPress-Installation performant läuft. Daher habe ich den Blog zum spezialisierten Hoster Raidboxes umgezogen. Die Jungs verstehen ihren Job: gute Ladezeiten, super Support, automatische Backups und sogar eine Staging-Umgebung für Veränderungen am Blog. Sehr empfehlenswert!

Gleiches gilt für das Template. Ich möchte ein minimalistisches Layout mit einigen Basis-Funktionen und guter Code-Qualität. Gefunden habe ich dieses mit Severn. Mit leichten CSS-Anpassungen habe ich ein Template, mit dem ich sehr zufrieden bin. BTW: es ist der inzwischen sechste Relaunch.

Traffic: Social & Hits

Wenn Artikel gelesen werden ist das natürlich ein schönes Kompliment. Für den Traffic gibt zwei Hauptquellen: (a) SEO für Evergreen-Artikel (Alte Mode verkaufen, Pipl.com – eine erschreckend gute Suchmaschine oder Mit dem Zug von Kandy nach Ella) und (b) Traffic über Social Media oder Referrals. Traffic über soziale Medien hat eine höhere Verweildauer und die Besucher interagieren mehr mit der Seite. Der erfolgreichste Artikel der letzten Jahre (Das Aus von Stylefruits) wurde über Retweets von Twitter sowie Links von Exciting Commerce und Deutsche Startups populär.

Nächste Schritte und die DSGVO

Wie geht es weiter. Ganz einfach: weiter und mehr schreiben. Spannende Themen identifizieren und diese strukturiert bearbeiten.

Ein kurzes Zwischenprojekt ist die DSGVO. Die neue Datenschutzgrundverordnung tritt zum 25.Mai in Kraft und bringt für Blog-Betreiber einige Veränderungen mit sich. Diese habe ich zum großen Teil umgesetzt. Besonders geholfen hat mir dabei das Whitepaper von Raidboxen. Konkret umgesetzt habe ich:

  • Cookie-Notice für den Erstbesucher – auch wenn sie laut DSGVO (wahrscheinlich) noch nicht zwingend erforderlich sind.
  • Datenschutz-Erklärung aktualisiert. Dabei half mir der Datenschutz-Generator von Dr. Schwenke (für Privatpersonen kostenfrei).
  • Google Fonts direkt eingebunden, brachte zudem einen kleinen Performance-Vorteil.
  • Plugins getauscht: Antispam Bee für Askiment, sowie Jetpack weitgehend deaktiviert.
  • Kommentar-Funktion ausgebaut, wurde ohnehin kaum genutzt. Werde ich irgendwann noch DSGVO-konform wieder einbauen.
  • IP-Adressen werden bei Kommentaren nicht mehr gespeichert.
  • Belehrung unter dem Formularfeld für Kommentare.

Damit sollten die Basics getan sein.


E-Commerce Junkie seit 2006 | Freund von Digitalisierung, Automatisierung und guten Online-Strategien

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