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Die Top3-Filme aus 2008

2008 ist vorbei, 2009 ist da. Dies ist die Zeit für obligatorische Rückblicke ins letzte Jahr. Manche Blogs zeichnen die Top-Beiträge des letzten Jahres aus, ich zeichne meine Top-Filme des letzten Jahres aus.

Nach welchen Kriterien zeichne ich aus? Hm … primär Unterhaltungswert und/oder ob mich der Film (in welcher Form auch immer) zum Nachdenken gebracht hat. Voilà … hier die Top3-Filme ohne Reihenfolge:

21

„Ocean’s Eleven“ trifft Good Will Hunting heißt es in diesem Glücksspiel-Spektakel. Beruhend auf wahren Begebenheiten, einer Gruppe von MIT-Studenten in den 1990ern, erzählt „21“ die Geschichte von College-Studenten, die mit einem ausgeklügelten Kartenzählsystem die Casinos in Las Vegas um Millionen geprellt haben. 

Ben Campbell ist Mathematikstudent am renommierten MIT und ein Genie auf seinem Gebiet. Eines Tages erhält er ein verlockendes Angebot: Einer seiner Lehrer, der Mathematik-Professor Mickey Rosa, will ihn für sein Blackjack Team anheuern. In diesem Team bildet Rosa sechs hochbegabte MIT-Studenten als Spezialisten im Kartenzählen aus. In Las Vegas gelingt es dem cleveren Experten-Team, die Casinos mit einem ausgeklügelten System – und auf mehr oder weniger legale Weise – um Millionen zu erleichtern. Doch die Casino-Security ist ihnen bereits dicht auf den Fersen…

21 ist Großartiges Popcorn-Kino mit spannender Story, guter Besetzung und coolem Soundtrack. Zudem brachte mich der Film dazu mich näher mit der Mathematik von Blackjack auseineanderzusetzen. Eine erste Basisstrategie habe ich drauf. Las Vegas … ich komme 😉

Felon

In seinem Gefängnisdrama „Felon“ erzählt Ric Roman Waugh, der bisher vor allem als Stuntman, aber auch als Schauspieler tätig war, die Geschichte eines unbescholtenen Bürgers, der sich plötzlich als Häftling im Hochsicherheitstrakt eines amerikanischen Gefängnisses wiederfindet.

Als Bauarbeiter Porter in seinem Heim einen Einbrecher stellt, zögert er nicht, diesen mit der Baseballkeule niederzustrecken. Weil der Dieb den tödlichen Hieb aber erst draußen auf der Straße empfing, wandert Porter wegen Totschlags für drei Jahre in Haft. Aus drei Jahren drohen neune bis lebenslänglich zu werden, als Porter bereits auf der Anfahrt zum Gefängnis in einen Fememord unter Gangmitgliedern verwickelt wird. Hilfe kommt allein von seinem vierschrötigen Zellennachbar, einem sechzehnfachen Mörder.

Felon ist ein harter und schonungsloser, dichter und realistischer Knastfilm. Kein Hochglanz, sondern auf groben Digitalmaterial gefilmt. Gelungene Unterhaltung mit viel Action, ein wenig Tiefgang, stimmigen Darstellerleistungen und einer beklemmender Kulisse. Leider hat es dieser Film nie in deutsche Kinos geschafft.

Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf

Ich liebe Pixar-Filme. Ob Ratatouille oder Findet Nemo. Die Filme haben einfach etwas an sich, dass man sie gerne anschaut. Die Roboter-Liebesgeschichte „Wall-E“ ist zumindest animationstechnisch das perfekteste, was jemals über Kinoleinwände geflimmert ist.

700 Jahre sind vergangen, seitdem die Erde in der Apokalypse versunken ist. Seither hat der kleine Haushaltsroboter Wall-E brav die ihm verordneten Arbeiten verrichtet und Türme von Schutt errichtet, während um ihn herum alles vor die Hunde gegangen ist. Seine Routine gerät aus den Fugen, als ein Raumschiff landet und den modernen Androiden Eva auslädt, die nach Leben suchen soll. Wall-E ist sofort verknallt und schenkt Eva einen Sprössling, den er gefunden hat. Als sie wieder abgeholt wird, folgt er Eva ins Weltall.

Pixars Wall-E ist ein optisches Meisterwerk, dessen technische Brillanz und die überbordende Phantasie die (kleinen) Schwächen der Story famos übertünchen. Zudem habe ich im Sommer ein Buch über die Geschichte von Pixar gelesen, so dass mich die Filme seit da noch mehr interessieren.

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